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von: Sandra | Kategorie(n): Allgemein

7. Juli 2014
Goldpreis steigt

Nachdem das Edelmetall so teuer und beliebt war wie nie zuvor, hat sich dieser Trend in den letzten Monaten nicht halten können. Doch jetzt meldet der Terminmarkt einen gewissen Optimismus der Anlegergruppe rund um das glänzende Metall.

Großinvestoren setzen wieder verstärkt auf die Anlage in Goldwerten. Experten gehen davon aus, das der Grund dafür vor allem der Anstieg der Spekulationen in geopolitischen globalen Risiken ist. Aber auch anziehende Erwartungen der noch länger bestehenden Niedrigzinspolitik der Fed. Wie es in den USA weitergeht, ist derzeit schwer abzuschätzen. Positive Konjunkturdaten könnten einen Wechsel im weiteren Aufschieben der Betätigung der Zinsschraube nach sich ziehen. In der letzten Woche war außerdem der Arbeitsmarkt positiv abgerechnet worden.

Die geldpolitische Lagebeurteilung bietet für den Goldkurs wichtige Impulse. Spekuliert man bereits über den Zeitpunkt einer zaghaften Zinserhöhung? Doch insgesamt kann eine Stärkung des Goldmarktes angenommen werden, denn 4 Wochen nacheinander hat die Gruppe aus Vermögensverwaltern, Banken und Fonds ihre Position im Terminmarkt erreicht und den höchsten Wert seit Januar 2013 melden können.

Die Möglichkeit, dass die Fed die Zinsen anheben könnte, spiegelt sich auch in einem leichten Aufwärtstrend des Dollars wieder.

Noch vor ca. 2 Wochen hatte es anders ausgesehen. Damals war im Vorfeld der US-Konjunkturdaten der Verkaufsdruck bei Gold gestiegen. Die Goldimporte ins Reich der Mitte waren gesunken, und zwar auf den niedrigsten Stand seit über einem Jahr. Die Inder könnten allerdings wieder mehr Edelmetall kaufen – denn die neu gewählte Regierung wird wohl die strengen Importregelungen wieder lockern. China und auch Indien gelten als die größten Interessenten, wenn es um Goldkäufe geht. Was dort am Markt aktuell ist, wirkt sich daher besonders stark auf den Goldpreis aus.

Doch nicht nur Gold ist ein begehrtes Edelmetall. Auch Silber, Platin und Palladium sind teuer und gern gesehen. Was wiederum besonders dreiste Metalldiebe auf den Plan ruft, die in der Nähe des Rheingebietes Auspuffanlagen stehlen, um das Platin der Katalysatoren zu erbeuten.

Der Platinpreis hatte im Dezember 2013 einen Tiefststand erreicht und war seither um rund 150 Euro pro Feinunze gestiegen. Derzeit liegt der Preis bei rund 1.475 Dollar. Da Platin knapp ist, wird der Preis wohl noch steigen. Noch seltener ist Palladium. Auch hier ist die Autoindustrie einer der Hauptabnehmer. Die Preisentwicklung ging auch hier steil nach oben: von knapp 700 Dollar zum letzten Jahresende auf 860 Dollar pro Feinunze heute – ein Plus von 23 % in einem halben Jahr. Für alle, die in Silber und Gold anlegten, sind solche Kurssprünge nicht in Sicht.

Bildquelle: Sebastian Bremer/pixelio.de







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