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Der Festgeld Vergleich
Das Festgeld ist eine beliebte Anlageform. Fast jede in Deutschland tätige Bank bietet dieses Produkt an.
Wie bei allen Bankangeboten gibt es auch hier Vor-und Nachteile. Der größte Vorteil ist zweifelsohne die einfache Eröffnung eines solchen Kontos, und das man als Anleger keinerlei Kenntnisse haben oder Zeit investieren muss, wie beispielsweise beim Kauf von Aktien.
Ein weiterer Vorteil ist die gute Planbarkeit. Denn schon bei Beginn des Vertrages kann auf den Cent genau ausgerechnet werden, welcher Betrag am Ende der Laufzeit steht.
Der feststehende Zinssatz des Festgeldes kann von Vor- aber auch von Nachteil sein. Denn während man sich vertraglich an einen Zins bindet, ist es durchaus denkbar, dass sich dieser erhöht. Allerdings kann es genauso passieren, dass er sinkt – Glück für den Kunden.
Der Nachteil des Festgeldes ist die mangelnde Flexibilität. Denn während der Laufzeit kann man nicht über das Guthaben verfügen. Das hat zur Folge, dass ein Festgeldkonto mit sehr viel Überlegung eröffnet werden muss. Während eine Einzahlung auf einem Tagesgeldkonto schnell wieder abgehoben werden kann, ist dies beim Festgeld ausgeschlossen.
Um ein perfekt auf die Ansprüche zugeschnittenes Angebot zu finden, ist ein Festgeld-Vergleich unumgänglich. Ein solcher ist im Internet schnell gefunden, zumal er von verschiedenen Testern oder Banken angeboten wird.
Ein solcher Festgeldvergleich richtet sich zu aller erst nach dem Zinssatz. Da dieser aber an die Laufzeit angepasst wird, können nur die Zinsen gleicher Laufzeiten verglichen werden.
Dies ist nicht immer leicht, denn nicht alle Anbieter eines Festgeldkontos haben alle Laufzeiten im Programm. Bis zu 10 Jahre sind durchaus üblich, wobei vor allem die Zeiten unter einem Jahr nur selten zu finden sind.
Wer aber das Geld schon für ein bestimmtes Vorhaben fest eingeplant hat, kann sich gerade mit einem solchen unterjährigen Vertrag noch für ein paar Monate attraktive Zinsen sichern.
Daher lohnt ein Vergleich hier ganz besonders, wobei beachtet werden muss, dass die gewünschte Zeit überhaupt angeboten wird.
Auch andere Kriterien werden bei einem Festgeld-Vergleich mit aufgeführt und sollten die Entscheidung mit beeinflussen. Da ist zunächst eine Mindestanlagesumme, die eventuell die eigenen Möglichkeiten oder Bedürfnisse übersteigt.
Allerdings gibt es immer mehr Bankhäuser, die hier nur geringe Hürden aufstellen, und Festgeldkonten schon ab ein paar Hundert Euro anbieten. Seltener ist eine Deckelung des Betrages, die allerdings auch meist so hoch ist, dass es den privaten Durchschnittsanbieter nicht stört.
Während manche Banken aktuell einen Zinssatz für Festgeld von unter einem Prozent anbieten, liegen andere um die 3-4 Prozent und sind damit wesentlich lukrativer. Abgesichert ist das Guthaben auf jeden Fall durch den Einlagensicherungsfonds, dem alle in Deutschland tätigen Banken angehören.
Damit ist das Festgeldkonto eine der beliebtesten und sichersten Anlagen, die man bei deutschen Banken bekommen kann. Zudem ist bei den mittleren Laufzeiten der Zinssatz recht attraktiv.
Um die Flexibilität des Festgeldkontos zu erhöhen, haben manche Banken aktuell Sonderkonten oder Sonderkonditionen zu ihrem Festgeld herausgegeben. Damit ermöglichen Sie dem Kunden eine Teilverfügung über das Guthaben, ähnlich einem Tagesgeldkonto. Zwar ist dies mit Zinsabschlägen verbunden, lohnt aber in der Regel immer noch gegenüber dem Tagesgeldkonto.
Derartige Angebote besonderer Art sind in einem Festgeld Vergleich ebenfalls erwähnt. Ebenso wie andere spezielle Kondition, die die eine oder andere Bank zu bieten hat, wie beispielsweise kombinierte Konten oder Ähnliches mehr.
Auch mancher Zeitschriften Vergleich wie „Finanztest“ oder andere geben Hinweise darauf, wo und bei welchem Anbieter Festgelder momentan besonders lukrativ angelegt werden können. Hat man das Ideale gefunden, heißt es schnell sein. Denn die Bank kann ohne Ankündigung jederzeit die Zinsen verändern. So lange der Vertrag noch nicht unterzeichnet ist, hat man keinen Anspruch auf den Zins, der gegolten hat, als man das Konto eröffnen wollte.
Erst wenn der Vertrag beidseitig unterschrieben ist, steht der Zinssatz für die gesamte Laufzeit fest.
Durchaus empfehlenswert ist das Festgeld für ein Jahr. Dies ist eine übliche Laufzeit, die quasi von allen Banken angeboten wird. Meist sind hier die Zinssätze bereits besser als beim Tagesgeld und die Zeit ist dennoch überschaubar. Denn auch wenn eine Ausgabe geplant ist, aber eine längerfristige Anlage bereits zu Ende, kann ein kurzfristiges Festgeld noch dafür sorgen, dass das Guthaben bis zur Verwendung Zinsen einbringt.
Auch findet man im Internet Abhandlungen über die zu erwartende Zinsentwicklung in bestimmten Sektoren. Hier kann man sich durchaus einmal erkundigen, um so eventuell einen Trend zu erkennen. Prinzipiell kann so zwar lieber mit der Anlage abgewartet oder diese schnellstmöglich getätigt werden, aber eine Garantie gibt es hier nicht.
Ob das Festgeldkonto zum richtigen Zeitpunkt eingerichtet wurde, ist nie sicher. Aber wer eine mittelfristige Anlage sucht, damit sein Geld nicht ohne Zinsen auf der Bank liegt, ist mit einem Festgeldkonto immer gut beraten.
Steuerlich wird die Zinseinnahme eines Festgeldkontos wie ein anderer Gewinn einer Anlage behandelt. Hier gibt es auch zwischen den Banken keinen Unterschied, sodass dies bei einem Festgeld-Vergleich keine Rolle spielt. Um den entsprechenden Freibetrag auszunutzen, sollte man es nicht versäumen, einen Freistellungsauftrag zu stellen.

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