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von: Sandra | Kategorie(n): Allgemein

21. Juli 2013
BMW verärgert Händler und Kunden

Bei den Bayrischen Motorenwerken hat man eine neu Idee: die Autos sollen via Internet losgeschlagen werden. Außerdem wird es Berater geben, die die Kunden von zu Hause aus über die Autos informieren und diese verkaufen. „Mobile Sales Force“ lautet der wohlklingende Name dafür. Man ist der Meinung, so den Bedürfnissen der Kunden Rechnung zu tragen.

Dass dieses neue Verkaufskonzept natürlich nicht auf Gegenliebe bei den Autovertragshändlern stößt, versteht sich von selbst. Denn so entsteht eine hausgemachte Konkurrenz, die weiter auf die Preise drückt. Allerdings wurde bereits im Vorjahr beschlossen, dass einige Filialen geschlossen werden sollen. BMW will nur noch in den großen Städten präsent sein, wie Hamburg oder Düsseldorf. Die Niederlassungen in den kleinen Städten werden langfristig geschlossen oder verkauft.

Die Autohäuser sind ein teurer Vertriebsweg, und das ist der Chefetage ein Dorn im Auge. Allerdings protestiert der Betriebsrat – wie lange noch, sei dahingestellt. Die über 6.000 Mitarbeiter der Autohäuser bekommen Vergünstigungen wie jene im Mutterkonzern. 50 Millionen Euro fließen auf diese Art und Weise jährlich mehr in die deutschen BMW-Autohäuser als bei anderen Marken.

Damals war bei BMW noch alles in Ordnung

Damals war bei BMW noch alles in Ordnung

Ob BMW aber wirklich sparen muss? Vor allem in China steigt der Absatz rasant. Allein die 5er Reihe hat dort große Erfolge. Die Entwicklung auf dem asiatischen Markt ist überhaupt sehr gut. Allein im ersten Halbjahr 13 hat man in China 15% mehr verkauft als im Jahr zuvor. Zugelegt haben der 5er und der 3er BMW sowie der MINI.

Ein weiterer Bericht aus München spricht von Lieferengpässen. Allerdings betrifft dies vor allem Ersatzteile. Denn das zentrale Logistiksystem von BMW wurde umgestellt. Über 1.000 Wagen standen Anfang des Monats in den Niederlassungen und konnten nicht repariert werden. Die entsprechenden Kunden sind verärgert. Die Zwischenlager hätten als Vorbereitung der Umstellung besser befüllt werden müssen. Doch das hat man aus Kostengründen nicht getan. Nun wird es teurer und die Kunden sind zudem unzufrieden.

Fraglich nur, ob BMW seinen konsequenten Sparkurs noch lange durchhalten kann, ohne dass die Kunden über solche Entscheidungen verärgert sein werden.

Bildquelle: © Peter von Bechen / PIXELIO
Bildquelle: © Martin Schemm / PIXELIO







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